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Wildart in Kamerun

Afrikanischer Elefant (Loxodonta africana)

Der Elefant ist das grte lebende Landsugetier. Er wiegt bis zu 6 Tonnen (6.000 Kilogramm) und erreicht eine Schulterhhe von 4 Metern. Die Haut ist grau bis graubraun und mit tiefen Falten ausgestattet. Die beiden Unterarten unterscheiden sich in bezug auf die Gre betrchtlich. Steppenelefant (L. a. africana): ist der grte mit bis 6 Tonnen Gewicht und 4 Metern Schulterhhe. Er besitzt groe breite Ohren, vorn spitz zulaufend. Die Stozhne sind die schwersten und laufen nach vorn. Waldelefant (L. a. cyclotis): Ist kleiner, wiegt nur bis 4 Tonnen und erreicht eine Schulterhhe von 3 Metern. Er besitzt kleinere, an der unteren Spitze abgerundete Ohren. Seine Zhne sind ebenfalls kleiner, gerader und strker nach unten gerichtet.
Anubis-Pavian (Papio anubis)

Der Anubispavian (Papio anubis), auch Grner Pavian genannt, ist eine Primatenart aus der Gattung der Paviane innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten. Seinen Namen hat er vom gyptischen Gott Anubis, der oft mit Hundekopf dargestellt wurde und so der hundehnlichen Schnauze dieser Tiere hnelte.

Anubispaviane haben das grte Verbreitungsgebiet aller Pavianarten, es erstreckt sich von Mali bis thiopien und sdlich bis Tansania, vereinzelte Populationen finden sich auch in gebirgigen Regionen der Sahara. Sie bewohnen Savannen, Steppen und Waldgebiete.

Das Fell der Anubispaviane ist olivgrn gefrbt, das Gesicht ist schwarz. Sie leben in gemischten, aus Mnnchen und Weibchen bestehenden Gruppen und haben ein komplexes Sozialverhalten entwickelt (siehe Gruppenverhalten der Paviane). Sie sind Allesfresser, die unter anderem Frchte, Grser, Blten, Wurzeln, Insekten und kleine Wirbeltiere zu sich nehmen.

Anubispaviane sind weitverbreitet und nicht gefhrdet.

Bleichbckchen (Ourebia ourebi)

Die Jagd auf das Bleichbckchen ist eine besondere Herausforderung. Diese Kleinantilope ist sehr scheu und usserst flink. Es gehrt viel Glck und Ausdauer dazu, ein Exemplar in freier Wildbahn zu erlegen.
Flusspferd, Nilpferd (Hippopotamus amphibius)

Flusspferde leben in Gruppen von bis zu 20 Tieren, in so genannten Schulen (engl. "Hippo Schools"). Die Gruppen haben fest abgegrenzte Territorien zu Wasser und zu Lande. Die Markierung der Reviergrenzen wird durch den Bullen vorgenommen, indem er seinen Kot mit kreisenden Schwanzbewegungen auseinanderwirbelt. ltere Bullen leben manchmal einzelgngerisch, fr gewhnlich fhren sie aber Gruppen, die aus Weibchen und Jungtieren und manchmal auch jngeren Mnnchen bestehen.
Gegenber Artgenossen werden die Reviere erbittert verteidigt. Zwischen rivalisierenden Bullen kann es zu schweren Kmpfen kommen, die sogar tdlich enden knnen.

Flusspferde sind gut an ein Leben im Wasser angepasst; an Land verlieren sie viel Wasser durch Schwitzen und bekommen schnell einen Sonnenbrand. Vor den Einwirkungen des Wassers und der Sonne sind die Tiere durch einen rosafarbenen Hautdrsenschleim geschtzt, der bei Erregung strker abgesondert wird. Im Wasser sind sie oft bis auf die Nasenlcher untergetaucht; diese lassen sich auch verschlieen, so dass das Flusspferd bequem bis zu zehn Minuten unter Wasser bleiben kann. Flusspferde verbringen ihr Leben zwar im Wasser, sind in Wahrheit aber schlechte Schwimmer. Meistens laufen sie auf dem Grund eines Gewssers entlang oder lassen sich vom Wasser tragen.
Hauptschlich kommen sie nachts, meistens auf seit langer Zeit bestehenden Wechseln, an Land und fressen Gras auf der Ebene; ihr Tagesbedarf liegt bei 50 kg Pflanzenmasse. Flchen in der Nhe langsam dahinstrmender afrikanischer Flsse, die an glatte grne Rasen erinnern, sind in der Regel die Weideflchen der Flusspferde. Um zu ihren Weideflchen zu gelangen, legen Flusspferde jedoch auch Strecken von fnf bis zehn Kilometer an einem Tag zurck. Dabei werden durch die Gruppen regelrechte Trampelpfade (engl. "Hippo Trails") gebildet.
Lwen und Krokodile sind in der Lage Jungtiere zu reien, was ihnen allerdings selten gelingt, da die Jungen von den Erwachsenen beschtzt werden. Erwachsene Flusspferde haben normalerweise keine Raubtiere zu frchten. In einigen Gebieten wie dem Virunga-Nationalpark in Zaire haben sich allerdings manche Lwenrudel darauf spezialisiert, ausgewachsene Nilpferde zu reien.

Wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches, der sehr widerstandsfhigen Haut aus der die berhmten Nilpferdpeitschen hergestellt werden und des Elfenbeins der Zhne wurden Flusspferde seit jeher von Menschen bejagt.
Das Flusspferd ist entgegen verbreiteter Ansicht kein wirklich friedvolles Tier. In Afrika verursacht es mehr Todesflle als jedes andere Grotier, etwa auch als das Krokodil oder der Lwe. Bei Angriffen setzt es seinen Kopf als Rammbock ein; die bis zu 50 cm langen Eckzhne sind ebenfalls gefhrliche Waffen. Das Flusspferd scheut nicht davor zurck, auch Boote anzugreifen, und ist in der Lage, kleinere zum Kentern zu bringen.
Hirschantilope, Defassa Wasserbock (Kobus defassa)

Die Hirschantilope wird auch als Defassa-Wasserbock bezeichnet. Diese Antilopenart ist quasi identisch mit dem jagdlich sehr viel bekannteren Elipsenwasserbock. Der deutlichste Unterschied besteht in der Zeichnung des "Spiegels": bei der Defassa-Variante besteht dieser aus einer durchgehend weissen Flche, whrend die sdlichere Variante sich hierbei durch eine weisse Konturlinie unterscheidet.
Kronenducker (Sylvicapra grimmia)

Der elegansteste Vertreter unter den Duckern, aber auch der am weitesten verbreitete.
Biologisch gesehen weist er eine Besonderheit auf: es ist der einzige Wiederkuer der auch fleischliche Nahrung aufnimmt (Insekten, Gelege, Kcken etc.).
Kuhantilope (Alcelaphus buselaphus)

Die westliche Unterart der Kuhantilope (a. b. major) ist die grsste aller Kuhantilopen-Unterarten.
Lwe (Panthera leo)

Der westafrikanische Lwe unterscheidet sich von seinen sdlicheren Verwandten durch das fast fllige Fehlen der Mhne. Es gibt nur noch wenige Lnder, in denen freilebende Lwen - gemss einer internationalen Quotenregelung - gejagt werden drfen. In Westafrika wird der Lwe ausschliesslich gefrtet. Es gibt weder Ansitz, noch Luderplatz.

Lwen sind die einzige Katzenart, die in sozialen Rudeln lebt. Gejagt wird fast ausschlielich von den Weibchen, die dabei strategisch zusammenarbeiten. Den mnnlichen Lwen kommt in erster Linie eine Schutzfunktion zu. Sie markieren ihr Revier und verteidigen es gegen Eindringlinge. Lwen schlafen bis zu 18 Stunden pro Tag.
Fortpflanzung: Das Weibchen sondert sich nach einer Tragzeit von 100 116 Tagen zur Geburt vom Rudel ab. In der Regel werden zwischen 2 und 4 Junge geboren, die im Alter von 6 8 Wochen wieder zum Rudel zurckgebracht werden.
Nilgans (Alopochen Aegyptiacus)

Pferdeantilope, Roan (Hippotragus equinus)

Im ewigen Wettstreit mit dem Kudu um den Titel der zweitgrssten Antilope Afrikas.
Die Pferdeantilope (Hippotragus equinus) hat eine Krperlnge von 188-267 cm, eine Krperhhe von 100-160 cm und ein Gewicht von 150-300 kg. Die Mnnchen sind wesentlich grsser und schwerer als Weibchen. Die Pferdeantilopen gehren zu den wenigen Antilopen, die sich einem Verfolger stellen und ihn angreifen. Die Tiere leben in Weibchenherden mit einem Altbullen und Junggesellenherden mit jeweils ca. 15 Tieren. Die Pferdeantilopen ernhren sich vorwiegend von Grsern und Krutern.
Pinselohrschwein, Flussschwein (Potamochoerus porcus)

Pinselohrschweine zhlen zu den am aufflligsten gefrbten Schweinen. Die Grundfrbung ihres Fells ist rtlichbraun, entlang des Rckens erstreckt sich ein weier Aalstrich. Das Gesicht ist schwarz gefrbt und weist weie Augenringe und einen weien Rssel auf. Charakteristisch ist der lange Backenbart und die namensgebenden schwarzen oder weien Bschel an den bltterfrmigen Ohren. Beide Geschlechter haben Hauer. Diese verlngerten Eckzhne wachsen aus Ober- und Unterkiefer und schleifen sich aneinander ab. Die Mnnchen haben auerdem warzenartige Auswchse des Nasenbeins unterhalb der Augen.
Der Krperbau ist rundlich, die Beine sind kurz und krftig und der verhltnismig lange Schwanz ist abgesehen von der Quaste unbehaart. Diese Tiere erreichen eine Kopfrumpflnge von 100 bis 150 Zentimeter, eine Schulterhhe von 55 bis 80 Zentimeter und ein Gewicht von 45 bis 120 Kilogramm.

Diese Schweine sind nachtaktiv, tagsber ziehen sie sich in selbstgegrabene Mulden in tiefer Vegetation zurck. Sie leben in Familiengruppen von zwei bis 15 Tieren, die oft von einem Keiler begleitet werden. Sie sind territorial und markieren ihre Reviere durch Drsensekrete oder indem sie Baumstmme mit ihren Hauern anritzen.
Im Bedrohungsfall knnen sie schnell laufen und gut schwimmen. Manchmal verteidigen sie sich aber auch gegenber ihren Fressfeinden (meist Katzen oder Hynen), indem sie diese attackieren.
Python (Python regius)

Die Knigspython wurde zum ersten Mal Anfang des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich beschrieben, und zwar unter dem Namen Boa regia. Erst mehr als 40 Jahre spter wurde sie in die Gattung Python eingereiht. Aus dem Namen Boa regia wurde Python regius. Der Ursprung des Gattungsnamen ist in der griechischen Mythologie zu finden; dort war Python ein schlangenhnlicher Drache.

Der Artname regius bedeutet kniglich. Der Knigspython wird auch Ball Python genannt, da sich das Tier zur Abwehrhaltung einkugelt und so den Kopf zwischen den Krperringen schtzt.

Der Knigspython zhlt zu den kleineren Vertretern der Gattung Python, die momentan sieben Arten umfasst.

Der Knigspython gehrt zur Familie der Riesenschlangen und besitzt daher keine Giftdrsen. Bei der Jagd hlt er seine Beute mit den Zhnen fest und umschlingt sie solange, bis sie erstickt. Dann wird die Beute an einem Stck heruntergewrgt. Die Weibchen der Pythons legen Eier und rollen sich um diese, um sie zu bebrten. Im Gegensatz dazu gebren Boas lebende Junge.
Riedbock, Isabellenantilope (Redunca redunca)

Im s�dlichen Afrika wird der Grossriedbock oft einfacherweise als Riedbock bezeichnet. Letzterer ist allerdings um einiges kleiner im K�rperbau und hat k�rzere und gedrungenere Troph�en, die aber oft st�rker gehakelt sind.
Riesenelenantilope (Taurotragus derbianus)

Die Riesen-Elenantilope wurde frher meistens als Unterart der gemeinen Elenantilope eingestuft, wird heute aber als eigene Art gesehen. Den Namen trgt sie offenbar wegen der Hrner, die deutlich grer als die der Elenantilope sind; in ihrer Krpergre gleicht sie der anderen Art. Die kennzeichnenden Merkmale der Riesen-Elenantilope sind ein hellerer Kopf sowie ein schwarz gefrbter Hals.
Es gibt zwei Unterarten mit weit voneinander getrennten Verbreitungsgebieten: Die stliche Riesenelen (Taurotragus derbianus gigas) lebt im Osten der Zentralafrikanischen Republik und im uersten Sdwesten des Sudan. Die Westliche Riesenelen (Taurotragus derbianus derbianus) war frher weit ber Westafrika verbreitet und ist heute auf ein winziges Areal im Sdosten des Senegal beschrnkt, whrend sie berall sonst ausgerottet wurde.
Rotflankenducker, Blaurckenducker (Cephalophus rufilatus)

Der Rotflankenducker erreicht eine Krperlnge von 60 bis 80 Zentimeter sowie ein Gewicht von acht bis vierzehn Kilogramm. Das kurzhaarige Fell ist orangerot bis hellbraun gefrbt. Die Frbung stellt eine Anpassung an den Lebensraum dar. Die Flanken und die Bauchseite sind deutlich heller gefrbt. Dorsal zieht sich ein dunkelbrauner bis fast scharzer Aalstrich ber den gesamten Rcken. Die schlanken Extremitten sind graubraun gefrbt. Adulte Mnnchen verfgen ber kleine Hrner, die sich auf dem Oberkopfbefinden und eine Linie mit dem Nasenrcken bilden. Die Hrner knnen eine Lnge von sieben bis zehn Zentimeter erreichen. Weibchen haben deutlich kleinere Hrner, ihre erreichen lediglich eine Lnge von drei bis vier Zentimeter. Zwischen den Augen und der Nasenspitze verfgen Rotflankenducker ber Drsen, die insbesondere zur Markierung des Reviers und des Nachwuchses dient. Die Gre und Lage dieser Drsen unterscheidet den Rotflankenducker von allen anderen Antilopenarten.

Rotflankenducker sind insbesondere Dmmerungsaktiv. Ihre Hauptaktivitt entfalten sie in den frhen Morgen- und Abendstunden. Zu dieser Zeit gehen sie auch auf Nahrungssuche. Die Tiere beanspruchen ein Revier und sind diesen in aller Regel auch treu. Sie leben meist einzelgngerisch und meiden die Gesellschaft von Artgenossen. Allesfalls an Wasserstellen kann man mehrere Rotflankenducker beobachten. Dies unterscheidet sie von anderen Ducker-Arten. Ein Revier wird ber Drsen im Kopfbereich markiert. Die Sinne, insbesondere der Hrsinn, sind auerordentlich hoch entwickelt. Der Verstndigung insbesondere zwischen Mutter und Jungtier dienen schrill klingende Lautuerungen.
Schirrantilope (Tragelaphus scriptus)

Die Schirrantilope sticht durch ihre besonders interessante Fellzeichnung hervor. Diese Zeichnung ist bei der westafrikanischen Variante (t. s. scriptus) am strksten ausgeprgt.
Die Schirrantilope ist der kleinste Vertreter der Antilopen mit gedrehten Hrnern. Zu dieser Familie gehren weiterhin: Bongo, Nyala, Kudu und Eland-Antilope.
Schwarzfuss-Moorantilope, Uganda Kob (Kobus kob)

Der Kob (Kobus kob) ist eine afrikanische Antilope aus der Gattung der Wasserbcke. Sie gleicht in der Gre und im Aussehen dem Puku, weshalb sie manchmal zur selben Spezies wie dieser gerechnet wird. Dabei kommt der Kob nur in West -und Zentralafrika vor, und zwar von Senegal ber Nigeria und den sdlichen Sudan bis in den Westen Ugandas.
Das stmmige Mnnchen kann mit einer Schulterhhe von 90 cm bis zu 120 kg wiegen. Es hat einen muskulsen Hals und starke, leierfrmige Hrner. Das Weibchen trgt keine Hrner. Aufgrund der Frbung unterscheidet man mehrere Unterarten. Meistens sind die Kob rotbraun gefrbt, tragen einen weien Fleck am Hals und schwarze Zeichnung an der Vorderseite der Lufe. An der Unterseite sind sie wei.
Kob leben in Schwemmebenen und hgeligem Gelnde und sind an Dauergewsser gebunden. Hier leben sie von Gras.
Die Weibchen bilden Herden aus 15 bis 40 Tieren. Mnnchen sind territoriale Einzelgnger. Wie beim verwandten Letschwe sind die Reviere bei dichter Population sehr klein; sie haben manchmal einen Durchmesser von nur 100 m, und ein Mnnchen vermag dieses kleine Territorium oft nur wenige Tage zu halten.
Obwohl manche Fachleute bis zu dreizehn verschiedene Unterarten beschrieben haben, werden meistens nur drei unterschieden:
Buffon-Kob (K. k. kob), Westafrika von Senegal bis Kamerun, Tschad, Zentralafrikanische Republik
Weiohr-Kob (K. k. leucotis), Sudan, nordwestliches Uganda
Uganda-Kob (K. k. thomasi), nrdlicher Kongo, sdwestliches Uganda
Der Name "Kob" wurde der Wolof-Sprache entlehnt.
Tpfelhyne, Gefleckte Hyne (Crocuta crocuta)

Warzenschwein (Phacochoerus africanus)

Warzenschweine �hneln auf den ersten Blick einem etwas flacheren Wildschwein mit einem etwas zu gro� geratenen bizarren Kopf. Vor allem die sechs paarig angeordneten Warzen am Kopf und die halbkreisf�rmigen, bis zu sechzig Zentimeter langen, gekr�mmten Hauer (die Eckz�hne des Oberkiefers) tragen zu diesem Eindruck bei. Die unteren Eckz�hne sind ebenfalls verl�ngert, sie sind k�rzer, aber sch�rfer. Die Warzen, die besonders bei alten M�nnchen sehr gro� sein k�nnen, sind reine Hautgebilde ohne kn�cherne oder Muskelgrundlage, die bereits beim Embryo angelegt sind. Der kurze Hals tr�gt eine Art Wamme.
Das gew�hnlich graue Fell der Warzenschweine ist aufgrund seiner w�rmeren Heimat wesentlich weniger dick als das der mitteleurop�ischen Wildschweine. Es hat eine lange Nacken- und R�ckenm�hne, die sich bei Gefahr aufstellt und einen mit einer Quaste versehenen Schwanz, den es bei Flucht oder Angriff aufstellt - diesem Verhalten verdanken sie auch den Spitznamen �Radio Afrika�. Diese Tiere erreichen eine Kopfrumpfl�nge von 90 bis 150 Zentimeter, der Schwanz wird 25 bis 50 Zentimeter lang und die Schulterh�he betr�gt 64 bis 85 Zentimeter. Das Gewicht liegt zwischen 50 und 150 Kilogramm, wobei die M�nnchen schwerer als die Weibchen werden.
Warzenschweine sind im Gegensatz zu den meisten anderen Schweinearten tagaktiv, ruhen aber w�hrend der Mittagshitze im Geb�sch oder unter B�umen. Des Nachts verbergen sie sich in Felsl�chern, alten Termitenbauten und mit Vorliebe in den H�hlen der Erdferkel, die nachts auf Nahrungssuche gehen.
Diese Schweine leben in Gruppen von vier bis 16 Tieren, die sich meistens aus mehreren Weibchen mit deren Nachwuchs zusammensetzen. Auch junge M�nnchen bilden Gruppen, w�hrend ausgewachsene Eber meist einzelg�ngerisch leben. Mehrere Gruppen und Einzeltiere bilden eine Gro�gruppe. Die Reviere mehrerer Gruppen innerhalb einer Gro�gruppe �berlappen sich, manchmal werden auch Erdl�cher und andere Ressourcen gemeinschaftlich genutzt.
Warzenschweine sind ausgesprochen wehrhafte Tiere, die mitunter sogar Leoparden zu vertreiben verm�gen.
Zwerg-Steppen-Bffel, Grassbffel (Syncerus caffer aequinoctialis)

Mischart zwischen sdlichem Kaffernbffel und westlichem Zwerg-/Waldbffel. Farbschattierungen von schwarz bis rostrot. Die Trophen sind weniger imposant als beim sdlichen Kaffernbffel. Vom Wildpret her, ist der Zwerg-Steppen-Bffel etwas leichter als der sdliche Kaffernbffel. Jagdlich gesehen steht diese Unterart aber bei Afrika-Kennern ber der sdlichen Variante. Tatschlich ist der Zwerg-Steppen-Bffel um einiges schwerer zu bejagen als der sdliche Kaffernbffel. Zudem ist er aggressiver und wendiger.
Jagdvorschriften in Kamerun:
http://www.joen.lu - http://www.jagen.lu - http://www.chasser.lu - http://www.hunting.lu - http://www.ohota.lu
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