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DETAIL: Wildart Flusspferd, Nilpferd (Hippopotamus amphibius)

JagdlnderFlusspferd, Nilpferd
  • Burkina Faso
  • Benin
  • Kamerun

  • Wildart

    Flusspferd, Nilpferd


    Vorkommen

    Afrika sdlich der Sahara


    Beschreibung

    Flusspferde leben in Gruppen von bis zu 20 Tieren, in so genannten Schulen (engl. "Hippo Schools"). Die Gruppen haben fest abgegrenzte Territorien zu Wasser und zu Lande. Die Markierung der Reviergrenzen wird durch den Bullen vorgenommen, indem er seinen Kot mit kreisenden Schwanzbewegungen auseinanderwirbelt. ltere Bullen leben manchmal einzelgngerisch, fr gewhnlich fhren sie aber Gruppen, die aus Weibchen und Jungtieren und manchmal auch jngeren Mnnchen bestehen.
    Gegenber Artgenossen werden die Reviere erbittert verteidigt. Zwischen rivalisierenden Bullen kann es zu schweren Kmpfen kommen, die sogar tdlich enden knnen.

    Flusspferde sind gut an ein Leben im Wasser angepasst; an Land verlieren sie viel Wasser durch Schwitzen und bekommen schnell einen Sonnenbrand. Vor den Einwirkungen des Wassers und der Sonne sind die Tiere durch einen rosafarbenen Hautdrsenschleim geschtzt, der bei Erregung strker abgesondert wird. Im Wasser sind sie oft bis auf die Nasenlcher untergetaucht; diese lassen sich auch verschlieen, so dass das Flusspferd bequem bis zu zehn Minuten unter Wasser bleiben kann. Flusspferde verbringen ihr Leben zwar im Wasser, sind in Wahrheit aber schlechte Schwimmer. Meistens laufen sie auf dem Grund eines Gewssers entlang oder lassen sich vom Wasser tragen.
    Hauptschlich kommen sie nachts, meistens auf seit langer Zeit bestehenden Wechseln, an Land und fressen Gras auf der Ebene; ihr Tagesbedarf liegt bei 50 kg Pflanzenmasse. Flchen in der Nhe langsam dahinstrmender afrikanischer Flsse, die an glatte grne Rasen erinnern, sind in der Regel die Weideflchen der Flusspferde. Um zu ihren Weideflchen zu gelangen, legen Flusspferde jedoch auch Strecken von fnf bis zehn Kilometer an einem Tag zurck. Dabei werden durch die Gruppen regelrechte Trampelpfade (engl. "Hippo Trails") gebildet.
    Lwen und Krokodile sind in der Lage Jungtiere zu reien, was ihnen allerdings selten gelingt, da die Jungen von den Erwachsenen beschtzt werden. Erwachsene Flusspferde haben normalerweise keine Raubtiere zu frchten. In einigen Gebieten wie dem Virunga-Nationalpark in Zaire haben sich allerdings manche Lwenrudel darauf spezialisiert, ausgewachsene Nilpferde zu reien.

    Wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches, der sehr widerstandsfhigen Haut aus der die berhmten Nilpferdpeitschen hergestellt werden und des Elfenbeins der Zhne wurden Flusspferde seit jeher von Menschen bejagt.
    Das Flusspferd ist entgegen verbreiteter Ansicht kein wirklich friedvolles Tier. In Afrika verursacht es mehr Todesflle als jedes andere Grotier, etwa auch als das Krokodil oder der Lwe. Bei Angriffen setzt es seinen Kopf als Rammbock ein; die bis zu 50 cm langen Eckzhne sind ebenfalls gefhrliche Waffen. Das Flusspferd scheut nicht davor zurck, auch Boote anzugreifen, und ist in der Lage, kleinere zum Kentern zu bringen.

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